Gefühle

 

Tag 1

Ich bin morgens aufgewacht eigenlich wie immer nervös und zitternt, ich war vom schlafen total durchgeschwitzt. Meine Mum sollte mir noch Nacht sagen weil sie von der Nachtschicht kam. Ich rauchte in der Zeit schon mal eine, wie jeden morgen, kurtz darauf rief mein Dad an er meinte ich soll unbedingt vorbeikommen wegen Scheiß Ostern ich klärte alles mit ihm. Nachdem er aufgelegt hatte es dauerte keine 5 min. kam dieses unbereibliche Gefühl ich hatte mein ganzes Leben gehofft das ich dieses Gefühl nie wieder haben werde. Trauer und Wut die so stark waren das ich mich diese nicht mal annähernd entziehen konnte. Sie fingen an mich zu zerreisen Ich fing einfach an zu weinen, meine Gedanken waren bei vielen Dingen die ich immer versuche zu verdrängen "Meine Vergangenheit" ich war so tot traurig ich konnte an nichts bestimmtes denken es lief alles zusammen. Mein Leben war eigendlich nicht schlecht zu mindestens die letzten 2 Jahre nicht aber an diesem Tag fühlte ich mich wie kontrolliert von der Traurigkeit und dem Hass den ich gegen mich hatte, ich wollte mich nicht umbringen sondern einfach diese tiefe unendliche traurigkeit los weden das der Tot die einsigste möglichkeit war das es mir wieder gut ging das war mir in dem monent nicht klar, darüber hab ich nicht eine Sekunde nachgedacht und an alle Menschen die ich damit unglücklich machen würde so weit konnte ich auch garnicht denken, ich war einfach nur traurig es war so ein unbeschreiblisch starkes gefühl ich wuste nicht mehr was ich machen sollte ich war verzweifelt und so langsam zerbrach ich an diesem Gefühl also tat ich was. Eine Rasierkinge in meiner Hand lies mich hoffen das es gleich vorbei war aber nicht sie hatte nach 2mm einen riss und ich blieb laufend hängen ich kam an meine pulsader nicht ran da ich auch zitterte wie eine Oma kurz vor ihrem Tot lies ich es dann sein. Nach einer Minute begann ich meine Antidepressiever eine nach der anderen zu schlucken ich war immer noch traurig und weinte ununterbrochen ich zitterte und schwitzte aber es hörte nicht auf nach 23 oder 24 Tabletten und 15 min. später bekam ich zu meiner Traurigkeit plötzlich Angst, höllische Angst vor dem Tot ich wollte nicht sterben eigendlich war ich mir nicht sicher ob ich sterben wollte die Angst war nun stärker als die traurigkeit ich bekamm fast keine luft mehr was hatte ich getan und was soll ich tun? Meine Mum schlief erst seit 3 stunden ich musste sie wach machen, ich ging hin und versuchte es ihr so schonend wie möglich zu sagen, sie sah mein arm und weinte sofort mir tat es so unendlich leid sie suchte ganz nervös nach verbandszeug weil mein arm trotsdem stark blutete ich bekam das aber kaum mit ich war nervös und total augelöst. Dieser Schmerz das ich meiner mam soetwas angetan habe wurde immer größer da ich ihr noch erzählen musste das ich tabletten geschluckt hatte. Sie weinte und war total nervös und sie wusste nicht was sie tun sollte sie war genauso hilflos wie ich. Dann verschwanden alle gefühle mein Ziel hatte ich nun erreicht, ein unbeschreibliches hochgefühl breitete sich in mir aus als wenn ich unendlich lange fallen würde ich wurde immer ruhiger und lies mich in dem gefühl fallen aber wo ich mit bekam das meine mam immer voller angst rüberschaute um zu schauen das ich noch am leben war, kam mein schlechtes gewissen wieder "Was hatte ich getan und warum jetzt nach so langer Zeit" ich wusste es nicht genau ich versuchte nun krampfhaft wach zu bleiben für meine mam als wir in brandenburg waren war ich schon fast weg ich sagte nur noch "Egal was jetzt passiert fahr mich ins Krankenhaus es wird alles gut" mein körper wüde immer leichter und er fing langsam an zu Kribbeln. Wir waren angekommen in der Notaufname konnte ich kaum noch reden ich legte mich hin und sie fragten mich was los sei mit mir, ich erzählte under anstrengung alles zwar sehr langsam aber es ging. Meine Mühdichkeit wurde immer stärker ich dachte dann mittendrin an meine mam ich weinte ich hab es so bereuht das ich ihr soetwas antat vor allem weil ich ja genau weis wie es ist sein eigenes kind zu verlieren dieses Gefühl kann sich niemand vorstellen der es nicht selber erlebt hat ich konnte nicht aufhören zu weinen ich bereute mein ganzes Leben und Hasste es. Sie schoben mich in der Notaufnahme von einer Ärztin zur anderen ich musste dann Kohle trinken das ist zum binden der Stoffe ich konnte nun balt garnichts mehr fühlen ich versuchte es so schnell wie möglich zu tinken doch der letzte schluck brach mir das Genick ich erbrach alles wieder es war umsonst die versuchten es nochmal diesmal langsam schluck für schluck es ging einigermasen gut aber es war jetzt auch mehr da sie es mit mehr Wasser gemischt hatten. Dann schlief ich ein ich hörte noch wie der Pfleger mich anschrie ich solle nicht einschlafen aber mein körper konnte nichts mehr machen, ich schlief !!!

 

Tag 2

Ich hörte ein lautes Piepen ich war wach ich hatte zwar keine Ahnung wie Spät es war und wo ich war aber ich Lebte. Eine Schwester kam um zu schauen was los ist sie stellte das gerät wieder leise, mein puls war viel zu niedrig ich bekam noch eine andere Injektion eine war schon immer am laufen mein Körper fühlte sich seltsam an so fremd. Ich war überall verkabelt und konnte noch nicht aufstehen. Schlafen einfach nur schlafen aber immer wenn ich einschlief piepsten wieder meine Geräte weil mein Puls immer mehr in den keller sank sobalt ich einschlief, so verbrachte ich stundenlang bis meine Mum und mein Bruder kamen ich war überglücklich als ich sie sah doch dann begann ich wieder nachzudenken über das was ich Tat. Mein Bruder sah total froh aus mich zu sehen aber er weinte wo er mich um armte ich war noch unfähig mein gesicht zu bewegen also zu Grinsen oder zu weinen aber ich war wieder Traurig und erleichtert das balt alles normal sein wird das war nun mein Ziel die Menschen in meiner Umgebung die Sicherheit zu geben das ich soetwas nie wieder tun werde und dafür müsste ich halt was tun, mir helfen lassen. Wo ich wieder aufstehen konnte sah ich das ich auf der Wachstation lag genau ein Zimmer weiter lag meine Oma nach ihrer schweren Darmoperation ein paar Jahre vorher. Durch ein großes Fenster in meinem Zimmer genau gegenüber von meinem Bett konnte ich in das andere Zimmer sehen die schalousie waren zu aber man konnte trotzdem 2 alte Menschen sehen.
Am späten Nachmittag wurde ich verlegt in die Psychiatrie, es ging mir zwar schon besser aber ich war immer noch duch den Wind ich habe es immer noch nicht richtig begriffen was eigendlich passiert war, dass wurde mir alles erst ein paar Tage späte klar. Meine Mam kam mich jeden Tag besuchen mein Bruder war auch immer da, niemand kann sich vorstellen wie schön es war sie zu sehen es waren andere Gedanken und Gefühle zwischen uns nicht wie normalerweise es war so als hatten sie mich wieder und hätten sich nichts anderes gewünscht als mich zu sehen und so ging es mir auch. Wenn man nicht genau weiß wie lange man noch lebt ob man nochmal aufwacht betrachtet man die Welt anders, von mir kann ich sagen das ich daraus gelernt habe aber nicht unbedingt das ich mein leben schätzen soll sondern das ich jetzt keine Angst mehr vor dem Sterben habe ich weis das ich es jetzt nicht möchte aber ich weis auch das ich nicht ewig warten werde meine Gefühle sind jetz abgeschwecht aber ich habe irgendwie das Gefühl das es richtig wäre mich nicht mein Lebenlang zu quelen. In der Psychiatrie waren auch viele Leute die ich helfen sollte irgenwie siehe ich solche leute magisch an, aber das will ich nicht mehr ich möchte das man mir hilft weil ich der meinung bin das ich es mal verdient hätte. Ich fühle mich allein auf dieser Welt in meiner Umgebung, bei meinen Freunden. Ich weiß aber auch das ich mir selber helfen muss aber ich weiß auch nach 7 Jahren noch nicht wie weil ich diese Gefühle nicht immer abstellen kann sie sind manchmal so stark das ich meine Umgebung nicht mehr wahrnehme.

19.4.07 07:32

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