17.06.2007

Ich war heut Grillen mit ein parr anderen patienten. Es war zwar totaö schön endlich mal raus zu kommen aber es war auch total anstrengend, egal wie doll ich es versuche zu unterdrücken mir geht es immer Schlecht ich hoffe ich wache bald auf aus diesem alptraum. Meine schlechten Gedanken lassen mich nicht los oder ich werde in kürzester zeit total traurig es kotzt mich an ich will einfach mal einen Tag haben an dem ich mich einfach nur entspannen kann. Die Sehnsucht ist groß einfach mal alles genießen zu können ganz egal was ich mache.

25.6.07 15:03, kommentieren

16.05.2007

Die Sonne scheint und mir geht es mal wieder kein Stück besser. Es ist gleich 8.00 uhr ich bin total müde und habe schon versucht einen Grund für meine Situation zu finden, auch mal wieder vergeblichst. Morgens geht es mir eigendlich ganz gut also im verleich zu nachmittags, wo ich dann schon wieder erschöpft und am ende bin. Ich bin so leer ich kann noch kaum fassen das ich den gestriegen tag überstanden habe. Jeder neue tag ist eine quall die ich über mich ergehen lassen muss Tag für Tag. Ich habe gestern mit dir geredet das war das schönste an diesem Tag. Es geht mir zwar daduch nicht besser aber ich bin für ein paar minuten abgelenkt von meinem Übel. Und ausserdem fragt er nicht so bescheuert nach wie es mir geht so wie alle anderen da kommt man sich erst total bescheuert vor bei dir nicht und das brauche ich ab und an mal. Ich vermisse ihn er tut mir gut. Es ist seltsam mir fehlt die Kraft irgendwelche positiven gefühle zu endwickeln ganz egal für wem. Ich werde alles was mir hoffnung macht aus probieren egal was es ist.

 

25.6.07 14:31, kommentieren

Meine Gedanken danach

2Tage nach meiner entlassung aus der Psychatischen Klinik.

Ich bin immer noch jeden morgen nervös und zittere das geht vorbei im laufe des Tages, ich hatte mich gestern richtig gefreud nach hause zu kommen aber das hat sich schnell wieder gelegt ich bin immer noch zersteut. In der Klinik habe ich so viele Probleme von anderen gehört und auch selbst über meine Gefühle gesprochen das ich es seltsam fand das ich mich nun wieder mit Leuten unterhalten sollte die mir über nichtigkeiten wie Filme oder sonstiges erzählten, mir fällt es sehr schwer mich darauf zu konsentrieren und nicht abzuweichen in meine Welt. Meine Gedanken sind immer die selben wie soll ich es lernen mit meiner Vergangenheit zu recht zu kommen wenn sie mich immer wieder einholt und mich zu boden reißt, ich versuche ja schon alles aber ich bin immer wieder total gefangen von der Angst, Wut, Traurigkeit und meiner Hoffnungslosigkeit nichts dagegen tun zu können, es gibt nur eine Sache im Moment die mich ein wenig verdrängen lässt, du mein kleiner gefühlsloser mensch ich wünsche mir jedes mal ich könnte so denken wie du über nichtigkeiten über das ganz normale Leben aber es geht nicht wenn du bei mir bist dann fühle ich mich freier und auch unverstanden aber das finde ich nicht schlimm ich war auch mal so und hoffe kann es auch irgenwann mal wieder sein. Du bist mein Lichtblick alles zu vergessen und trotzdem macht es mich fertig wie du mit mir umgehst irgenwie so gleichgültig halt wie immer. Ich habe mich verlassen gefühlt von dir weil du mir in meiner schweren Zeit nicht zur seite standst sonder einfach wie alle anderen einfach in den Tag lebten. Ich verstand nicht das du meine Gefühle ignorierst oder nicht verstehen kannst das es auch noch was anderes gibt im Leben ausser Zocken eigentlich verstehe ich es immer noch nich und irgendwie bewundere ich dich dafür, weil ich das auch nicht mehr will aber meine Depressionen hören einfach nicht auf. Auch mit Tabletten fühle ich mich immer noch anders irgenwie ist das kein Leben sonder ein Zustand der nie weggeht. Ich weine oft weil es mich alles verletz mein ganzes Leben habe ich darauf gebaut einfach immer weiter zu machen aber nun bin ich mir nicht mehr so sicher ob es jemals weg gehen wird. Ich habe eigentlich im moment nur angst das es sinnlos ist es immer wieder zu probieren ein normales leben zu führen ohne diese traurigkeit die ich fast jeden Tag spühre und die mich von Jahr zu Jahr immer mehr verkümmern lasst. Meine Chancen stehen gut das ich es schaffe weil ich immer noch ein wenig lebensmut habe aber zweifel sind trotzdem. Immer wenn es mir gerade richtig gut geht und ich denke es ist vorbei werde ich wieder heruntergezogen von meinen Gefühlen ich will sie nicht haben aber ich kann sie auch nicht verdängen ich schaffe es eifach nicht. Es wahren 2 schöne normale Jahre mit ganz normalen problemen und gefühlen und jetzt soetwas ich kann nicht mal annähernd erklären wie schmerzhaft es ist sich seiner selbst nicht sicher zu sein und immer über sachen zu fühlen die man garnicht spühren will. Meine Therapie geht Ambolant weiter in Werder aber ich weis nicht was sie sagen soll das mir hilft am liebsten hätte ich andere Tabletten die mir helfen wieder ein normales Leben zu führen. Ich mache mir auch immer vorwürfe das ich es nicht schaffe ganz allein wie sonst auch bei jedem anderen scheiß, aber ich werde es versuchen mich auf andere Leute einlassen über Filme zu reden und so weiter.... 

 

Meine Gedanken machen es nicht besser !!! 

19.4.07 12:40, kommentieren

Gefühle

 

Tag 1

Ich bin morgens aufgewacht eigenlich wie immer nervös und zitternt, ich war vom schlafen total durchgeschwitzt. Meine Mum sollte mir noch Nacht sagen weil sie von der Nachtschicht kam. Ich rauchte in der Zeit schon mal eine, wie jeden morgen, kurtz darauf rief mein Dad an er meinte ich soll unbedingt vorbeikommen wegen Scheiß Ostern ich klärte alles mit ihm. Nachdem er aufgelegt hatte es dauerte keine 5 min. kam dieses unbereibliche Gefühl ich hatte mein ganzes Leben gehofft das ich dieses Gefühl nie wieder haben werde. Trauer und Wut die so stark waren das ich mich diese nicht mal annähernd entziehen konnte. Sie fingen an mich zu zerreisen Ich fing einfach an zu weinen, meine Gedanken waren bei vielen Dingen die ich immer versuche zu verdrängen "Meine Vergangenheit" ich war so tot traurig ich konnte an nichts bestimmtes denken es lief alles zusammen. Mein Leben war eigendlich nicht schlecht zu mindestens die letzten 2 Jahre nicht aber an diesem Tag fühlte ich mich wie kontrolliert von der Traurigkeit und dem Hass den ich gegen mich hatte, ich wollte mich nicht umbringen sondern einfach diese tiefe unendliche traurigkeit los weden das der Tot die einsigste möglichkeit war das es mir wieder gut ging das war mir in dem monent nicht klar, darüber hab ich nicht eine Sekunde nachgedacht und an alle Menschen die ich damit unglücklich machen würde so weit konnte ich auch garnicht denken, ich war einfach nur traurig es war so ein unbeschreiblisch starkes gefühl ich wuste nicht mehr was ich machen sollte ich war verzweifelt und so langsam zerbrach ich an diesem Gefühl also tat ich was. Eine Rasierkinge in meiner Hand lies mich hoffen das es gleich vorbei war aber nicht sie hatte nach 2mm einen riss und ich blieb laufend hängen ich kam an meine pulsader nicht ran da ich auch zitterte wie eine Oma kurz vor ihrem Tot lies ich es dann sein. Nach einer Minute begann ich meine Antidepressiever eine nach der anderen zu schlucken ich war immer noch traurig und weinte ununterbrochen ich zitterte und schwitzte aber es hörte nicht auf nach 23 oder 24 Tabletten und 15 min. später bekam ich zu meiner Traurigkeit plötzlich Angst, höllische Angst vor dem Tot ich wollte nicht sterben eigendlich war ich mir nicht sicher ob ich sterben wollte die Angst war nun stärker als die traurigkeit ich bekamm fast keine luft mehr was hatte ich getan und was soll ich tun? Meine Mum schlief erst seit 3 stunden ich musste sie wach machen, ich ging hin und versuchte es ihr so schonend wie möglich zu sagen, sie sah mein arm und weinte sofort mir tat es so unendlich leid sie suchte ganz nervös nach verbandszeug weil mein arm trotsdem stark blutete ich bekam das aber kaum mit ich war nervös und total augelöst. Dieser Schmerz das ich meiner mam soetwas angetan habe wurde immer größer da ich ihr noch erzählen musste das ich tabletten geschluckt hatte. Sie weinte und war total nervös und sie wusste nicht was sie tun sollte sie war genauso hilflos wie ich. Dann verschwanden alle gefühle mein Ziel hatte ich nun erreicht, ein unbeschreibliches hochgefühl breitete sich in mir aus als wenn ich unendlich lange fallen würde ich wurde immer ruhiger und lies mich in dem gefühl fallen aber wo ich mit bekam das meine mam immer voller angst rüberschaute um zu schauen das ich noch am leben war, kam mein schlechtes gewissen wieder "Was hatte ich getan und warum jetzt nach so langer Zeit" ich wusste es nicht genau ich versuchte nun krampfhaft wach zu bleiben für meine mam als wir in brandenburg waren war ich schon fast weg ich sagte nur noch "Egal was jetzt passiert fahr mich ins Krankenhaus es wird alles gut" mein körper wüde immer leichter und er fing langsam an zu Kribbeln. Wir waren angekommen in der Notaufname konnte ich kaum noch reden ich legte mich hin und sie fragten mich was los sei mit mir, ich erzählte under anstrengung alles zwar sehr langsam aber es ging. Meine Mühdichkeit wurde immer stärker ich dachte dann mittendrin an meine mam ich weinte ich hab es so bereuht das ich ihr soetwas antat vor allem weil ich ja genau weis wie es ist sein eigenes kind zu verlieren dieses Gefühl kann sich niemand vorstellen der es nicht selber erlebt hat ich konnte nicht aufhören zu weinen ich bereute mein ganzes Leben und Hasste es. Sie schoben mich in der Notaufnahme von einer Ärztin zur anderen ich musste dann Kohle trinken das ist zum binden der Stoffe ich konnte nun balt garnichts mehr fühlen ich versuchte es so schnell wie möglich zu tinken doch der letzte schluck brach mir das Genick ich erbrach alles wieder es war umsonst die versuchten es nochmal diesmal langsam schluck für schluck es ging einigermasen gut aber es war jetzt auch mehr da sie es mit mehr Wasser gemischt hatten. Dann schlief ich ein ich hörte noch wie der Pfleger mich anschrie ich solle nicht einschlafen aber mein körper konnte nichts mehr machen, ich schlief !!!

 

Tag 2

Ich hörte ein lautes Piepen ich war wach ich hatte zwar keine Ahnung wie Spät es war und wo ich war aber ich Lebte. Eine Schwester kam um zu schauen was los ist sie stellte das gerät wieder leise, mein puls war viel zu niedrig ich bekam noch eine andere Injektion eine war schon immer am laufen mein Körper fühlte sich seltsam an so fremd. Ich war überall verkabelt und konnte noch nicht aufstehen. Schlafen einfach nur schlafen aber immer wenn ich einschlief piepsten wieder meine Geräte weil mein Puls immer mehr in den keller sank sobalt ich einschlief, so verbrachte ich stundenlang bis meine Mum und mein Bruder kamen ich war überglücklich als ich sie sah doch dann begann ich wieder nachzudenken über das was ich Tat. Mein Bruder sah total froh aus mich zu sehen aber er weinte wo er mich um armte ich war noch unfähig mein gesicht zu bewegen also zu Grinsen oder zu weinen aber ich war wieder Traurig und erleichtert das balt alles normal sein wird das war nun mein Ziel die Menschen in meiner Umgebung die Sicherheit zu geben das ich soetwas nie wieder tun werde und dafür müsste ich halt was tun, mir helfen lassen. Wo ich wieder aufstehen konnte sah ich das ich auf der Wachstation lag genau ein Zimmer weiter lag meine Oma nach ihrer schweren Darmoperation ein paar Jahre vorher. Durch ein großes Fenster in meinem Zimmer genau gegenüber von meinem Bett konnte ich in das andere Zimmer sehen die schalousie waren zu aber man konnte trotzdem 2 alte Menschen sehen.
Am späten Nachmittag wurde ich verlegt in die Psychiatrie, es ging mir zwar schon besser aber ich war immer noch duch den Wind ich habe es immer noch nicht richtig begriffen was eigendlich passiert war, dass wurde mir alles erst ein paar Tage späte klar. Meine Mam kam mich jeden Tag besuchen mein Bruder war auch immer da, niemand kann sich vorstellen wie schön es war sie zu sehen es waren andere Gedanken und Gefühle zwischen uns nicht wie normalerweise es war so als hatten sie mich wieder und hätten sich nichts anderes gewünscht als mich zu sehen und so ging es mir auch. Wenn man nicht genau weiß wie lange man noch lebt ob man nochmal aufwacht betrachtet man die Welt anders, von mir kann ich sagen das ich daraus gelernt habe aber nicht unbedingt das ich mein leben schätzen soll sondern das ich jetzt keine Angst mehr vor dem Sterben habe ich weis das ich es jetzt nicht möchte aber ich weis auch das ich nicht ewig warten werde meine Gefühle sind jetz abgeschwecht aber ich habe irgendwie das Gefühl das es richtig wäre mich nicht mein Lebenlang zu quelen. In der Psychiatrie waren auch viele Leute die ich helfen sollte irgenwie siehe ich solche leute magisch an, aber das will ich nicht mehr ich möchte das man mir hilft weil ich der meinung bin das ich es mal verdient hätte. Ich fühle mich allein auf dieser Welt in meiner Umgebung, bei meinen Freunden. Ich weiß aber auch das ich mir selber helfen muss aber ich weiß auch nach 7 Jahren noch nicht wie weil ich diese Gefühle nicht immer abstellen kann sie sind manchmal so stark das ich meine Umgebung nicht mehr wahrnehme.

19.4.07 07:32, kommentieren